Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung nutzt Energie doppelt – zur Erzeugung von Strom und Wärme, doch wie genau funktioniert das?

Eine Strom erzeugende Heizung erzeugt nach dem Prinzip der Kraft-Wärme- Kopplung (KWK) gleichzeitig Wärme und Strom. Sie sind schwerpunktmäßig für den Platz- und Leistungsbedarf von Ein- und Zweifamilienhäusern konzipiert. Sinnvoll ist der Einsatz der Geräte bei einem Wärmebedarf ab etwa 20.000 kWh pro Jahr. Das ist in vielen Altbauten der Fall. Das bestehende Heizsystem lässt sich bei einer Modernisierung in der Regel nutzen, so dass Strom erzeugende Heizungen für viele Hauseigentümer eine attraktive Option darstellen. Erfahren Sie mehr zu dieser innovativen Technologie in unserem Erklärfilm und den weiteren Informationen.

Quelle: Zukunft ERDGAS Projekt GmbH, Berlin

Heizkostenverordnung verlangt ab 2014 Wärmezähler

Vermieter sind in der Pflicht!
Bis zum Ende des Jahres 2013 müssen alle zentralbeheizten Mehrfamilienhäuser über einen separaten Wärmezähler verfügen, der die Energiemenge für die Warmwasserbereitung erfasst. Denn die Heizkostenverordnung schreibt vor, dass bei einheitlich entstandenen Kosten für Heizung und Warmwasser der jeweilige Energieverbrauch ab dem 1.1.2014 getrennt dokumentiert werden muss. Erklärtes Ziel ist es, die Kosten für die Warmwasseraufbereitung separat zu erfassen. Der Gesetzgeber hofft, dass Verbraucher dann sparsamer bei der Warmwassernutzung sind und so der Energiebedarf und mit ihm die CO2-Emissionen gesenkt werden.
Das Gesetz betrifft alle Mehrfamilienhäuser, in denen die Wärme für die Heizung und warmes Wasser zentral zur Verfügung gestellt werden und bei denen die Nachrüstung ohne unverhältnismäßig hohe Kosten möglich ist. Ausgenommen sind Einfamilienhäuser und Wohnungen mit Einzelöfen bzw. Etagenheizung. Eine weitere Ausnahme gilt für Zweifamilienhäuser mit einer Einliegerwohnung: Bewohnt der Eigentümer eine Wohnung selbst, muss er nur dann einen separaten Wärmezähler nachzurüsten, wenn der Mieter dies ausdrücklich verlangt.
Ansprechpartner für Beratung, Auswahl und Montage geeichter Wärmezähler ist das SHK-Handwerk vor Ort. Da zum Jahresende mit einer deutlich erhöhten Nachfrage zu rechnen ist, sollten Besitzer von Mehrfamilienhäusern möglichst kurzfristig handeln.

Stromsparinitiative hilft haushalten

Stromsparinitiative hilft haushalten

Experten wissen: Eine erfolgreiche Umsetzung der neuen Energiepolitik erfordert auch die Unterstützung privater Haushalte. Denn Kernpunkt der umweltbewussten Lebensweise ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Strom. Hierfür hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Kooperation mit verschiedenen Partnern eine Stromsparinitiative ins Leben gerufen. Diese hat das Ziel, möglichst vielen Privathaushalten verschiedene Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung von Strom aufzuzeigen.

Neben allgemeinen Spartipps informiert das Ministerium auch über weniger bekannte Energiefresser wie ungeregelte oder überdimensionierte Umwälzpumpen in veralteten Heizanlagen. Diese arbeiten unabhängig vom Bedarf weiter, selbst bei geschlossenen Thermostatventilen oder außerhalb der Heizperiode. Das BMU rät Hauseigentümern daher, nicht erst bis zum Defekt der Heizanlage zu warten, sondern sich gleich an einen Fachmann zu wenden.

Als qualifizierter Fachbetrieb vor Ort bieten die Überprüfung ihre Pumpen, das neu justieren oder den austausch gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe im Rahmen eines Heizungs-Checks an. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Mehrwert durch Handwerk statt scheinbarer Online-Schnäppchen

Mehrwert durch Handwerk statt scheinbarer Online-Schnäppchen

Ob Austausch der Badewannen-Armatur oder komplette Badmodernisierung – auch in Zeiten scheinbar günstiger Internet-Angebote kann auf den SHK-Fachhandwerker nicht verzichtet werden. Denn wenn Planung, Bestellung und Einbau der sanitären Einrichtungen aus einer Hand kommen, hat der Auftraggeber umfangreiche Vorteile.
Am wichtigsten ist sicherlich die Haftung: Wird die Modernisierung vollständig vom Fachmann erledigt, kann der Eigenheimbesitzer sicher sein, das am Ende alles funktioniert. Denn die Gewährleistung der SHK-Innungsbetriebe ist regelmäßig besser als beim Produktkauf aus dem Internet. Dafür sorgt unter anderen die sogenannte Haftungsübernahmevereinbarung, die viele SHK-Markenhersteller verpflichtet, bei nachweislichen Produktfehlern für Ersatz zu sorgen und die Kosten für den Ein- und Ausbau zu übernehmen.
Aber auch wenn kein Schadensfall eintritt, punkten die Profis mit ihrem durchdachten Dienstleistungs-Bündel. Sie machen ein individuelles Angebot, beraten kompetent zur Badgestaltung, planen gemeinsam mit der Baufamilie und kümmern sich um alle Details. Dazu gehören die Bestandsaufnahme und das fachgerechte Aufmaß vor Ort ebenso wie eine entsprechende Visualisierung. Auch die Auswahl geeigneter Produktvarianten, die Koordination der Gewerke, der Trinkwassercheck sowie die Wartung nach dem Einbau sind wichtig. Und da die Fachhandwerker die Gegebenheiten vor Ort genau kennen, ist es später leichter, kleinere Schäden zu reparieren und auch nach Jahren die passenden Ersatzteile zu finden.

Schimmel im Wohnraum vermeiden

Schimmel im Wohnraum vermeiden
Allein durch die Atemluft und tägliches Kochen, Duschen und Putzen gibt jeder Mensch täglich circa 2,5 Liter Wasser in die Raumluft ab. Wird diese nicht regelmäßig ausgetauscht, schlägt sich die Feuchtigkeit an den kältesten Stellen im Raum nieder – und das sind oft Mauerecken oder die Wände hinter Schränken. Gesundheitsschädliche Schimmelbildung droht.
Experten raten daher in Wohnräumen zu einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 55 Prozent, da sich ab 65 Prozent bereits Schimmelpilz bilden kann. Zudem sollte die Raumluft alle zwei Stunden komplett ausgetauscht werden. Hier einige Tipps zur Schimmelvermeidung:

• 3-4 mal täglich stoßlüften. Gegenüberliegende Fenster bei heruntergedrehten Heizkörpern weit öffnen. 5-10 Minuten reichen für einen vollständigen Luftaustausch.
• Nach dem Lüften die Heizung wieder einschalten, damit die Räume nicht auskühlen.
• Beim Duschen oder Kochen die Türen geschlossen halten, sonst gelangt feuchtwarme Luft in andere Räume. Anschließend sofort gut lüften, damit der Wasserdampf abziehen kann.
• Vor allem in der kalten Jahreszeit auf permanent gekippte Fenster verzichten, da der Luftaustausch zu gering ist und kostbare Heizenergie verschwendet wird. Ausgekühlte Wände in Fensternähe erhöhen zudem das Schimmelrisiko.
Lüften allein reicht oft jedoch nicht aus, um Schimmel vorzubeugen. Daher empfehlen sich zusätzlich folgende Maßnahmen:
• Zwischen Wänden und Schränken 10 cm Abstand lassen, damit die Luft zirkuliert und kondensierte Luftfeuchtigkeit wegtrocknet.
• Temperaturschwankungen vermeiden: Kühlen die Räume aus, schlägt sich Luftfeuchtigkeit an den kalten Wänden nieder, was Schimmel begünstigt.

Aus diesem Grund bei Räumen mit dauerhaft niedrigerer Temperatur (z.B. Schlafzimmer) die Türen geschlossen lassen.
Wer als Eigenheimbesitzer mit Schimmel zu kämpfen hat, sollte über den Einbau einer automatischen Lüftungsanlage nachdenken – die es auch für einzelne Räume gibt. Der Wohnkomfort steigt deutlich, denn die Anlage reguliert die Luftfeuchtigkeit von selbst, das Schimmelrisiko sinkt. Besonders energiesparend ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die sogar Heizkosten sparen kann. Wir sind Ihr Ansprechpartner für ein erstes Beratungsgespräch vor Ort.

Regenwasser nicht vergeuden

Regenwasser nicht vergeuden

 

Dachflächen bieten viele Möglichkeiten für ein ökologisch optimiertes Eigenheim. Hier finden nicht nur Solaranlagen ihren optimalen Platz. Dank der Regenrinnen und -rohre ist nahezu jedes Dach bestens dafür vorbereitet, kostenloses Regenwasser zu sammeln.
Die Investition in eine Regenwassernutzungsanlage macht sich aus ökologischer Sicht bezahlt, denn das Wasser für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung kommt dann aus dem Regenwassertank. Dadurch sinken Trinkwasserbedarf und Kosten. Zudem fördern viele Städte und Gemeinden die Nutzung oder Rückhaltung von Regenwasser auch finanziell. Planung, Installation und Wartung der Anlage sollten vom Sanitär-, Heizungs- und Klimafachbetrieb durchgeführt werden.

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